Kanzelaltar


1679: Seit diesem Jahr steht der große Kanzelaltar in der Andreaskirche. Zwischen 1708 und 1728 wurden an der Ostseite der Kirche eine Sakristei und Beichtstube angebaut. 1689 hat man den Schwibbogen abgetragen und die Westwand wieder vermauert. Reste des Schwibbogens, seine Form und Größe sind heute noch an der Westwand der Kirche erkennbar.

Beim Kanzelaltar in der Andreaskirche bilden Altar und Kanzel eine Einheit. Der Altar aus Tannenholz ist etwa neun Meter hoch und fünf Meter breit. Die Mittelachse mit der Kanzel wird durch das krönende ellipsenförmige Medaillon mit Darstellung des Christus am Ölberg und dem auferstandenen Christus besonders betont. In den Nebenachsen stehen Moses und Johannes der Täufer als Vollplastiken.